Viele Katzenhalter machen sich erst dann Gedanken über das Trinkverhalten ihrer Katze, wenn bereits erste Probleme sichtbar werden.
Dabei zeigt sich das Verhalten oft schon viel früher, nur fällt es im Alltag kaum auf.
Katzen trinken von Natur aus eher wenig, besonders wenn sie hauptsächlich Trockenfutter bekommen.
Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, aber es kann langfristig Auswirkungen haben, wenn der Flüssigkeitsanteil in der Ernährung insgesamt zu gering ist.
Ich erinnere mich an eine Katze, die sehr ruhig und unauffällig war, bis sie irgendwann gesundheitliche Probleme entwickelte, die man zunächst gar nicht mit der Ernährung in Verbindung gebracht hat.
Erst im Nachhinein wurde klar, dass das Trinkverhalten schon lange ein Hinweis gewesen ist.
Oft liegt es nicht daran, dass Katzen „nicht trinken wollen“, sondern daran, dass sie ihren Flüssigkeitsbedarf anders decken würden, wenn die Nahrung entsprechend aufgebaut ist.
🤍 Kleiner Impuls:
Das Trinkverhalten deiner Katze sagt oft mehr aus, als man im Alltag wahrnimmt